Laubbaum ---> Fraxinus excelsior

Ihr habt einen Laubbaum/ Strauch in Deutschland oder Europa gesehen, könnt ihn aber nicht bestimmen? Fragt hier einfach danach.

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Sandra1009
Beiträge: 3
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Laubbaum ---> Fraxinus excelsior

Beitrag von Sandra1009 »

Guten Tag,

ich bräuchte Hilfe bei der Bestimmung des Baumes. Meine Klasse hat ihn sich als "Klassenbaum" ausgesucht. Leider sind die Äste so weit oben, dass man ihn anhand der Knospen nicht identifizieren kann. Auf dem Boden liegen Blätter von einer Eiche, einem Bergahorn und einer Buche. Direkt nebenan sind Knospen einer Esche.
Der Baum ist ca. 25 m hoch (gerader Stamm) und befindet sich am Waldrand eines Waldes in Baden-Württemberg (Karlsruhe).
Ein Bild der Rinde habe ich angehängt.

Vielen Dank für die Hilfe!
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Rinde
Rinde
IMG_20151115_112536.jpg (446.11 KiB) 3001 mal betrachtet

Yogibaer
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Beitrag von Yogibaer »

Das dürfte die Gemeine Esche, Fraxinus excelsior, sein.
Gruß Yogi

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LCV
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Beitrag von LCV »

Kann gut passen, aber Borke ist immer etwas problematisch.

Auch um diese Zeit sollte man noch Früchte mit bloßem Auge erkennen können. Das würde es sicherer machen. Ansonsten hilft ein Fernglas.
Vergleiche mit dem Baumsteckbrief.
http://www.baumkunde.de/Fraxinus_excelsior/

AndreasG.
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Beitrag von AndreasG. »

Gehört dieser "Nebenbaum" dazu oder wächst der nur zufällig direkt am Stamm?
Falls er zum gesuchten Baum gehört, könnte man dort die Knospen ganz gut erkennen, vermute ich mal. Die Esche hat als einzige Baumart schwarze Knospen.

Andreas75
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Beitrag von Andreas75 »

Hallo!

Ja, ohne Knospen etwas schwieriger zu sagen.
Der junge Stamm direkt daneben ist von einer Esche- Buche und Bergahorn fallen völlig aus.

Schaut mal mit einem Fernglas in die Krone, oder macht mit einer guten Kamera noch mal ein Knospendetail- Foto, dann ist die Sache schnell heraus.

Zwei Fragen hätte ich noch meinerseits :):

a) Klassenbaum aussuchen klingt nett.
Hat das bei Euch Tradition? Wozu macht man das, und hat der Baum dann auch etwas davon?

b) Was ist denn das für ein lustig gemusterter Zweig direkt neben dem Stamm, an dem abgebrochenen dünneren Stamm? Sieht ja aus wie ein Kletterseil :shock: .

Sandra1009
Beiträge: 3
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Beitrag von Sandra1009 »

Vielen Dank für die schnellen Antworten!

Ich bin mir nicht sicher, ob der Nebenbaum dazu gehört. An diesem sind, wie gesagt, Eschenknospen. Kann man an der Borke erkennen, dass es eine Esche ist? Es waren keinerlei Blätter einer Esche am Boden zu sehen...
Buche, Bergahorn oder Eiche kann es eher nicht sein?
Leider habe ich weder ein Fernglas, noch eine gute Kamera. Im Anhang ist noch ein Bild von der Krone.

Der Klassenbaum ist ein Baum, den wir in jeder Jahreszeit wieder besuchen und dessen Veränderung wir dokumentieren. Wir beschäftigen uns intensiv mit den Merkmalen des Baumes. Der Baum hat natürlich auch was davon: Was die Kinder kennen, mögen sie, und was sie mögen, schützen sie :)
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stefan
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Beitrag von stefan »

Hallo Sandra,
Buch und Bergahorn kann man sicher ausschließen.
Borke einer Eiche und einer (nicht mehr ganz jungen Esche) sind relativ ähnlich.
Der gerade schlanke Wuchs und auch die Nachbarschaft mit Buche und Bergahorn sprechen für mich für Esche und gegen Eiche.
Gruß, Stefan
Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen in den Garten
(Rabindranath Tagore)


https://baum-des-tages.blogspot.de/

AndreasG.
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Beitrag von AndreasG. »

Ich habe mir mal erlaubt, das Foto etwas aufzuhellen.
Oben in der Krone vermeine ich, noch ein paar Reste von Samenständen zu erkennen. Deshalb würde ich ebenfalls auf Esche tippen, denn die Eiche hat das nicht.
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baum2_209.jpg
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Sandra1009
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Beitrag von Sandra1009 »

Danke euch vielmals!

Nur seltsam, dass keinerlei Blätter der Esche unten am Baum lagen. Gibt es dafür eine Erklärung?

AndreasG.
Beiträge: 3629
Registriert: 10 Jun 2007, 14:08
Wohnort: Vogtland

Beitrag von AndreasG. »

Auf Bild 1 sieht man möglicherweise lange, nackte Stengel. Das könnten die Überreste von Eschenblättern sein. (Ist leider nicht so genau zu erkennen.)

Andreas75
Beiträge: 4121
Registriert: 13 Dez 2004, 00:17

Beitrag von Andreas75 »

Hallo!

Das liegt wohl daran, dass Eschenblätter nicht als ganzes abfallen, sondern als Einzelblättchen und Stiel jeweils extra.

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