Grau-Pappel (Populus x canescens)
Steckbrief Grau-Pappel
wissenschaftlicher Name Populus x canescens
| deutscher Name | Grau-Pappel | ||||||||||||
| Familie |
Weidengewächse (Salicaceae) |
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| Gattung | Populus | ||||||||||||
| Art | x canescens | ||||||||||||
| Herkunft | einheimisch | ||||||||||||
| Wuchshöhe [?] | 5-18-35 | ||||||||||||
| Fruchtart |
Kapselfrüchte |
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| Wurzelsystem | Tiefwurzler | ||||||||||||
| Gartenwert [?] | 2 | ||||||||||||
| Frosthärte [?] | –32°C | ||||||||||||
| Holzwert [?] | 3,4 | ||||||||||||
| Geschlecht |
eingeschlechtlich |
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| Häusigkeit |
zweihäusig |
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| Bestäubung |
Fremdbestäubung Windbestäubung |
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| Blattanordnung | wechselständig | ||||||||||||
| Blattaufbau | einfach | ||||||||||||
| Blattform | eiförmig | ||||||||||||
| Blattrand | gezähnt | ||||||||||||
| Blütezeit | |||||||||||||
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| Fruchtreife | |||||||||||||
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Beschreibung - Grau-Pappel
Vorkommen
Natürlicher Hybride aus Silberpappel (Populus alba) und Zitterpappel (Populus tremula). Mittel- und Südost-Europa, West-Asien. Eingebürgert in den östlichen und mittleren USA.
Erscheinungsbild
Bis 35 m hoher, schnellwüchsiger Baum mit lockerer, anfangs unregelmäßiger, später breit ausladender, hoch gewölbter Krone. Seitenäste schräg aufwärts, im Alter überhängend.
Blätter
Blätter an Langtrieben 6-12 cm lang, nur schwach gelappt, dreieckig bis eiförmig, unregelmäßig gezähnt, oberseits dunkelgrün, unten locker graufilzig, Blätter an Kurztrieben eirundlich, kleiner, anfangs graufilzig, später kahl und hellgrün, mit Drüsen am Blattstielansatz. Stiel 1-7,5 cm lang, rund bis abgeflacht.
Borke/Rinde
Junge Triebe anfangs grau-wollig, später kahl, nicht weiß, Stämme lange glatt bleibend. Winterknospen an der Basis wollig behaart.
Blüten
Männliche Kätzchen 2-3 cm lang, weibliche Kätzchen 2-10 cm lang, Tragblätter lang bewimpert, Narben gelb oder purpurrot.
Früchte
Fruchtkätzchen 6-10 cm lang.
Standortbedingungen
Standort sonnig bis halbschattig.
Sehr bodentolerant, bevorzugt zwar frische bis feuchte, tiefgründige und kalkreiche Böden, gedeiht aber auch noch gut auf grundwasserfernen, sandigen Böden, sogar auf anmoorigen, staunassen, sauren Standorten.
Sehr frosthart, stadtklimatolerant, sehr windresistent, schattentolerant, verträgt von allen Pappeln am besten Grundwassersenkung.
Wissenswertes
Weniger krankheitsanfällig als andere Pappel-Arten, ausläuferbildend.
- Quellenangaben und verwendete Literatur










